«Mythos Schweizer Berge. Identität und Herausforderung»

Die Ausstellung ist dreiteilig:

Vom Tal auf den Gipfel

Im Zentrum des ersten Teils steht die Malerei. Im Dialog zwischen zeitgenössischen Werken und Darstellungen aus früheren Epochen führen die Bilder über mehrere Stationen von der Ebene auf die Berggipfel. Die Reise beginnt im Tal, mit den Bergen am Horizont und nimmt den Betrachter mit über die Hügel des Emmentals, über die Weiden der Alp, durch schroffen Fels, Eis und Schnee bis auf die Bergspitzen mit ihren atemberaubenden Panoramen.

Parallel zu den Höhenstufen lassen Steinskulpturen erahnen, was unsichtbar unter der Oberfläche die Berge ausmacht.

Schönheit und Verletzlichkeit der Berge

Im zweiten Teil stehen Schönheit und Beständigkeit der Berge deren Verletzlichkeit gegenüber. Fotografische Werke dokumentieren beide Aspekte, ohne die Ästhetik zu vernachlässigen. Videoinstallationen führen uns schliesslich von der Gegenwart in eine fiktive Zukunft. Überzeichnet oder realistisch? Die Antwort ist den Besuchenden überlassen.

Der Berg in seiner Vielfalt

Der Niesen steht im Mittelpunkt des dritten Teils. Kunstschaffende aus drei Jahrhunderten nähern sich diesem Archetypen von Berg in ihrer ganz eigenen Perspektive und Interpretation. Die Vielfalt regt an zum Vergleichen – nicht zuletzt mit den eigenen Vorstellungen von Berg.

Die Ausstellung «gipfelt» in der Turnhalle, wo – sozusagen als Finale – drei bekannte Maler aus drei Jahrhunderten mittels grossformatiger Bilder mit dem Thema «Berg» in den Dialog treten.

Begleitveranstaltungen ergänzen und vertiefen

Der Dialog zwischen Besuchenden und Kunstwerken wird durch Begleitveranstaltungen vertieft. Neben dem Auge werden auch die anderen Sinne angesprochen. Neue Dimensionen öffnen sich und die Wahrnehmung verändert sich und wird reicher.