Das Engagement der Familie Kambly

Als Walter Berger ein Jahr vor der Eröffnung der 10. Ausstellung starb, würdigte ihn sein Förderer Oscar J. Kambly mit folgenden Worten: "Seine Zielsetzung war nie ein riesiger Publikumsaufmarsch, sondern er wollte an qualitativ hochstehenden Beispielen aus der schweizerischen Malerei bei einer kulturell wenig vorbereiteten Bevölkerung Verständnis für die Kunst und die Anliegen der Künstler wecken. Dank den überaus geschätzten Führungen und kompetenten Erläuterungen gelang es ihm, den Besuchern nachhaltige Kunsterlebnisse zu vermitteln."

Beflügelt vom Erfolg, die Ausstellungen genossen mittlerweile nationale Ausstrahlung und wurden von Bundesräten und Regierungsräten besucht, beschloss man weiterzufahren. Eine unverzichtbare Stütze stellte bei der Organisation das Engagement der Familie Kambly dar. Nach dem Abgang des Seniors übernahm der junge Firmenchef in den 80er- Jahren das Präsidium des Kulturvereins. Oscar A. Kambly teilte die Grundsätze von Walter Berger. Auch er sah in der Kunst einen Weg, Einsichten über sich und die Welt zu gewinnen. Mit seinem Beziehungsnetz diente er in vielen Bereichen als Türöffner und garantierte eine reibungslose Organisation.